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Erfahrungsbericht Verwaltungsfachangestellter (mittlerer Dienst) – Stadtverwaltung

Ich bin 19 Jahre alt und komme aus einer Stadt im schönen Rheinland. Diesen Sommer werde ich die Schule mit dem Abitur beenden. Mir ist schon länger klar, dass ich später in einem typischen „Bürojob“ arbeiten möchte. Der öffentliche Dienst hat mich gereizt, weil für mich die Jobsicherheit das wichtigste Kriterium bei der Berufswahl ist. Außerdem kenne ich die öffentliche Verwaltung schon: Mein Vater arbeitet im öffentlichen Dienst, ich selbst habe durch ein Schulpraktikum die Abläufe in einer Kommunalverwaltung kennengelernt. Auf die Ausbildungsstelle bin ich durch die Webseite der Stadt aufmerksam geworden. Beim öffentlichen Dienst lautet die Devise, sich so früh wie möglich zu bewerben, denn der Bewerbungszeitraum endet früh. Kurz nachdem ich die Bewerbung abgeschickt hatte, erhielt ich die Einladung zum Einstellungstest.

Schriftlicher Einstellungstest

Los ging's um 12 Uhr im Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Düsseldorf. Das kam mir gelegen, so musste ich nicht zur Schule gehen. Außer mir waren noch rund 40 andere Bewerber da, die sich im Umkreis beworben hatten. Zunächst wurden wir in einen großen Raum mit Tischen geführt. An jedem Arbeitsplatz lagen bereits die durchnummerierten Prüfungsbögen. Einige der Bewerber hatten sich für den gehobenen Dienst beworben – sie bekamen andere Testbögen als wir vom mittleren Dienst. Für jeden Themenbereich gab es einen eigenen Fragebogen: Einige Bögen waren zwei oder drei Seiten stark, andere bestanden nur aus einer Seite. Die Testbögen mussten wir nacheinander bearbeiten; die Prüferin sagte jeweils an, wenn wir zum nächsten Bogen wechseln durften.

Der Einstellungstest verteilte sich über drei Stunden, zwischendurch durften wir 15 Minuten Pause machen. Ich hatte fast nie genug Zeit, um alle Aufgaben zu bearbeiten, sodass ich schnell unter Zeitdruck geriet.

Sprachbeherrschung

Der Bogen zum Sprachverständnis startete mit einem Aufsatz zur Fragestellung „Sollte der Staat Drogen legalisieren?“. Innerhalb von 30 Minuten musste ich dazu schriftlich Stellung nehmen. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass die Zeit dafür sehr kurz bemessen war. Die nächsten Aufgaben drehten sich um Rechtschreibung: In einem vorgegebenen Text musste man Rechtschreibfehler finden oder fehlende Satzzeichen ergänzen. Dann kann ich mich noch an zwei Aufgabentypen zu falsch geschriebenen Wörtern erinnern. Bei Variante 1 mussten wir den Fehler im Wort markieren, bei Variante 2 das vollständige Wort korrekt aufschreiben.

Merkfähigkeit

Auf dem Bogen waren 30 Wörter zu lesen, die ich mir einprägen musste. Anschließend bekamen wir eine Zwischenaufgabe. Danach hatten wir drei Minuten Zeit, um die Wörter zu notieren. Am Ende des gesamten Einstellungstests mussten wir die 30 Wörter nochmal aufschreiben. Die Prüfer wollen so herausbekommen, wie viele Wörter die Bewerber nach einem längeren Zeitraum noch im Kopf haben. Eine andere Aufgabe zur Merkfähigkeit sah folgendermaßen aus: Uns wurde fünf Minuten lang eine Tondatei mit einer Geschichte vorgespielt. Auf dem zugehörigen Prüfungsbogen standen sehr viele Aussagen zur Geschichte. Wir mussten ankreuzen, ob eine Aussage stimmt oder nicht.

Mathematik

Mathematik hat überraschenderweise nur einen kleinen Teil des Tests ausgemacht. Taschenrechner waren verboten, obwohl die Aufgaben teilweise schwer waren. Für Nebenrechnungen hatten wir ein Schmierblatt. Zur Bearbeitung standen Aufgaben zum Bruchrechnen, Zinsrechnen und zur Multiplikation. Auch Schätzaufgaben kamen dran: Wie viel ist 3,8427 x 7,363 ungefähr? Während des Matheteils ging die Prüferin durch die Reihen und erklärte uns die Aufgaben. Laut ihrer Aussage hatte bis dahin noch niemand die Matheaufgaben vollständig gelöst.

Logik

Der Bereich Logik war, wie ich denke, einer der leichteren getesteten Bereiche. Er bestand nur aus einem Aufgabentyp: Zahlenreihen fortführen.

Das Vorstellungsgespräch

Ungefähr einen Monat nach dem Einstellungstest erhielt ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Mein Interview startete um 8 Uhr morgens. In den Amtsräumen angekommen, wurde ich herzlich begrüßt und in einen großen Raum gebeten. Dort standen Getränke bereit. In einer Ecke des Raumes saß an einem kleinen Tisch die Prüfungsleitung, bestehend aus fünf Leuten. Zunächst fragten sie, ob ich eine gute Anreise hatte und wie es mir ginge. Dann bat man mich, meinen Lebenslauf wiederzugeben. Ich begann nervös, wurde aber immer entspannter. Anschließend sollte ich mich dem Gremium vorstellen. Nun ging es zur Fragerunde über: Warum möchte ich Verwaltungsfachangestellter werden? Warum möchte ich unbedingt bei dieser Stadt arbeiten? Habe ich mich auch bei anderen Kommunalverwaltungen beworben? Leiste ich in meiner Freizeit ehrenamtliche Arbeit? Wie gehe ich mit Druck und Kritik um? Wie lerne ich für eine Prüfung? Lasse ich mich schnell ablenken? Diese eher persönlichen Fragen wurden von Fragen zur Stadt, zum Beruf und zur Ausbildungsgliederung abgelöst. Zum Schluss sollte ich Gründe nennen, warum ausgerechnet ich die richtige Person für die Ausbildung sei. Die Fragen hat ausschließlich die Ausbildungsleiterin gestellt, die restlichen Prüfer haben sich Notizen gemacht und mich beobachtet. Alle waren sehr nett – sie haben oft gelächelt und mich unterstützt, wenn ich mal stotterte.

Bereits eine Woche später erhielt ich den Bescheid, dass die Stadt mir den Ausbildungsplatz anbieten möchte. Alles in allem lief das Auswahlverfahren für mich also sehr gut. Ich freue mich darauf, im Sommer die Ausbildung anzutreten.


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